Mit dem Fahrrad von Aachen Nach London

Auf dieser Welt gibt es unendlich viele wundervolle Orte und ich liebe es, zu reisen und diese Schönheiten zu entdecken! Mit dem Auto, dem Flugzeug oder zu Fuß war ich schon häufiger unterwegs. Eine größere Radreise ist für mich dagegen etwas völlig neues! Deswegen stehe ich Anfangs vor vielen offenen Fragen. "Was brauche ich unterwegs?", "Wie schnell komme ich voran?" und vor allem "Schaffe ich das ganze auch ohne ein ausgiebiges Training?" 

Nach meiner Tour kann ich sagen, dass man sich vorher eindeutig viel zu viele Gedanken macht. Deshalb kann ich jedem ans Herz legen einfach mal loszuziehen und es auszuprobieren! Es war eine wahnsinnig tolle Erfahrung! 

Ich habe in den Tagen im Sattel wundervolle Orte entdeckt, an denen ich mit dem Auto niemals vorbeigekommen wäre, nette Menschen getroffen und ein Stück weit auch mich selber kennengelernt.

 

Vor der Tour wurde ich häufig gefragt, wie denn eigentlich mein Fahrrad aufgebaut ist und was ich alles auf die Reise mitnehme. Deshalb werde ich zu Beginn auch dazu ein paar Worte verlieren. Wenn du weitere Fragen zur Ausrüstung oder zur gesamten Tour hast bist du jederzeit herzlich dazu eingeladen mir eine kleine Nachricht zu schreiben.

 

Mein Fahrrad habe ich mir in Aachen bei Stassen-Bikes zusammenstellen lassen. Hier ist es möglich ein Fahrrad ganz nach deinen persönlichen Wünschen und Vorlieben zu gestalten. Mit der Shimano XT - Gruppe, einem stabilen Rahmen, Gepäckträgern vorne und hinten und den etwas breiteren Schwalbe Marathon Reifen ist mein Fahrrad bestens für die Reise vorbereitet.

 

Neben einem zuverlässigen Fahrrad ist aber auch das weitere Equipment ausschlaggebend um für ein allgemeines Wohlbefinden während der Fahrt zu sorgen.

Meine Fahrradtaschen sind vollgepackt mit Reperaturutensilien, Erste-Hilfe-Set, Schlafsack, Isomatte, Wurfzelt, Lebensmitteln, Getränken, Spiritus-Kocher, Regenklamotten, Tagebuch, iPad und natürlich meiner Kamera, die mit Equipment eine ganze Frontroller-Tasche ausfüllt. Das ist zwar eine Menge an Gewicht, für mich als Fotograf allerdings absolut unverzichtbar. Selbst ein Stativ hat noch Platz am Fahrrad gefunden.

Im Großen und Ganzen war ich ziemlich erleichtert und positiv überrascht, dass alles so gut gepasst hat.

 

Neben einem einfachen Kilometerzähler zum Aufzeichnen der täglich gefahrenen Kilometer nutzte ich zur Navigation unterwegs immer wieder die App Komoot auf meinem Smartphone. Diese App stellt mir über Offline-Karten tolle Fahrradwege zur Verfügung und navigiert mich einfach und fehlerfrei, sodass ich die Umgebung in vollen Zügen genießen kann. Den nötigen Strom bekommt mein Handy während der Fahrt über den USB-Anschluss des Cycle2Charge vom Nabendynamo geliefert. 

 

Viele Radfahrer haben mir davon abgeraten ein Wurfzelt mitzunehmen, da es hauptsächlich schwer und sperrig ist. Garantiert gibt es wesentlich leichtere Zelte auf dem Markt, allerdings hatte das Wurfzelt für mich auf der Tour einen ganz entscheidenden Vorteil. Das Zelt ist mit ein wenig Übung innerhalb von wenigen Sekunden aufgebaut und fast genauso schnell auch wieder abgebaut!! Das hat den großen Vorteil, dass bei Regen schnell ein trockener Unterschlupf aufgebaut ist, der auch noch genügend Platz für alle Fahrradtaschen bietet. Ich würde genau deshalb immer wieder das Wurfzelt mitnehmen!

 

Mit dem Packen ist die Vorfreude, aber auch der Respekt vor der Tour nochmal deutlich angestiegen und ich freue mich riesig auf ein spannendes Abenteuer. 


Nach vielen Tagen Planung, Vorbereitung und Vorfreude gehts am ersten Tag in Begleitung eines Freundes von Aachen aus über Maastricht und dann weiter in Richtung Antwerpen. Mein erster Gedanke nach den ersten drei Tritten in die Pedalen: "Alter Schwede, was ist das für eine wackelige Angelegenheit!" Mit 40kg Gewicht habe ich mein Fahrrad ganz ordentlich vollgepackt und muss mich erstmal an die Masse gewöhnen die ich da in den nächsten Tagen bewegen will. Auf dem Weg nach Maastricht fahren wir durch die Alpen von Holland und ich merke immer wieder, dass das vollbepackte Fahrrad sich bergauf wie ein überladener LKW verhält. Trotzdem gewöhne ich mich relativ schnell an das Gewicht. Immerhin sind bergab dagegen auch ganz andere Geschwindigkeiten möglich. Irgendwo in England erreiche ich später meine Spitzengeschwindigkeit von 57 km/h. 

 

Der Weg bis nach Maastricht führt mich durch wundervolle Landschaften und ich bin den Holländern unglaublich dankbar für ihre herrlichen Fahrradwege! Ich bin davon überzeugt, dass hier mehr Flüsterasphalt verbaut ist als auf den deutschen Straßen. Besser könnte es eigentlich garnicht sein.

 

Nach 40 KM erreichen wir  Maastricht. Standesgemäß ist hier eine Frikandel-Pommes Spezial-Softeis-Pause genau das Richtige. Die Stärkung tut unglaublich gut und gibt neue Kraft für weitere 65 km, sodass am ersten Tag insgesamt 105km auf meinem Tacho stehen. Wow, das ist mehr als ich gedacht habe. Die heiße Dusche am Abend ist eine absolute Wohltat, sodass ich mir direkt sicher bin, dass ich auf der gesamten Tour einen Campingplatz dem Wildcampen eindeutig vorziehe. 

Nach dem Kochen gehts dann müde und erschöpft von den vielen Eindrücken des ersten Tages direkt in den Schlafsack. Mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt ist es doch noch ordentlich kalt.

 

Am zweiten Tag geht es nach einem frühen Frühstück dann direkt weiter nach Antwerpen. Die anfängliche Freude 45 km am Kanal entlang zu fahren entwickelt sich relativ schnell zum absoluten Albtraum. Ein ungemütlicher Westwind wird am Kanal zum gemeinen Gegenwind und sorgt dafür, dass selbst bei vollem Tritt nur noch eine Maximalgeschwindigkeit von 16km/h möglich ist. Der hinzukommende Regen trägt sein Übriges dazu bei, sodass dies eindeutig die härtesten 45km der Tour werden. Selbst die Kreidefelsen in Dover sollten dagegen später ein Leichtes sein.

Da Traditionen gewahrt werden müssen, gibt es auch in Antwerpen wieder eine ordentliche Portion Frikandel mit Pommes Spezial. Ich glaube ich habe noch nie in meinem Leben eine so große Portion Pommes gesehen! Aus der Antwerpener Innenstadt geht es weiter in Richtung Westen und wir unterqueren durch den St. Anna-Tunnel die Schelde. Ich bin begeistert von diesem Tunnel der nur für Fahrräder und Fußgänger zugänglich ist. Wer in der Nähe ist sollte dieses Erlebnis auf jedenfall nicht verpassen!

Der weitere Weg in Richtung Brügge gestaltete sich wieder wesentlich angenehmer und führt durch viele kleine Dörfer mit wundervollen Häusern. 


Den dritte Tag beginnt erneut mit eiskalten Temperaturen, einem von außen pitschnassen Zelt und einem schmerzenden rechten Knie. Der starke Gegenwind war wohl doch einfach zu viel für meine Knie, die die ungewohnte Belastung eben doch nicht so ganz kritiklos wegstecken wollen. Immerhin ist der Campingplatzbetreiber fasziniert von unserer Tour und verlangt nur den halben Preis für die Übernachtung. Nach dem ersten Kilometer im Sattel ist dann auch der letzte Rest schlechte Morgenlaune wie weggeblasen. Bis nach Brügge fahre ich auf einem tollen Fahrradweg durch Felder und Wälder, größtenteils ganz Abseits vom lauten Autoverkehr. Mit einem weiteren Tag mit über 100km auf dem Tacho erreichen wir Brügge. Unibedingt macht sich meine Begleitung von hier aus auf den Rückweg in Richtung Aachen, sodass ich mein Zelt nach einem abendlichen Spaziergang durch diese wundervolle Stadt alleine aufschlage. 

 

Am nächsten Morgen stelle ich mit großem Schrecken fest, dass ich mir einen extremen Sonnenbrand zugezogen habe. Der Fahrtwind sorgt dafür, dass man garnicht merkt wie sehr die Sonne trotz Wolken brennt. Das morgendliche Eincremen sollte deshalb auf der Fahrradtour genauso dazu gehören wie die regelmäßigen Essens- und Trinkpausen. Ein Müsliriegel zwischendurch kann wahre Wunder wirken.

 

Von Brügge bis ans Meer ist es garnicht mehr weit, sodass ich 35km später den Strand von De Haan vor mir habe. Bei diesem Anblick fällt mir nochmal ein: Ich habe gerade Urlaub!! Deshalb beschließe ich einfach hier zu bleiben und meinem Knie auch ein wenig Pause zu gönnen! Ich setze mich gemütlich in die Dünen und schaue auf das Meer, höre den Möwen zu und schließe einfach mal die Augen. Das Meer hat immer wieder eine absolut beruhigende Wirkung auf mich. Irgendwie hat es etwas magisches. 


Den 5. Tag verbringe ich ganz ohne Fahrradkilometer auf meinem Liegestuhl unter Palmen. Nein, ich fantasiere nicht, sondern entspanne einfach mal im Aquapark von De Haan. Dieser Wellnesstag tut meinen Muskeln verdammt gut, denn ich kann nicht leugnen, dass die bisherigen 350km ihre Spuren hinterlassen haben. Trotzdem bin ich total fasziniert, dass sich eine solche Radtour auch ohne großes vorheriges Training so gut realisieren lässt. Auf meinem Liegestuhl plane ich nun also ganz entspannt die kommenden Tage.

Noch morgen möchte ich bis nach Dünkirchen Radeln und dort mit der 14Uhr-Fähre nach England übersetzen, sodass ich in Dover noch die Kreidefelsen erklimmen kann.



Gemütlich unter den Palmen geplant, sah die Tour für diesen 6. Tag noch sehr entspannt aus. Durch die Abwesenheit des Platzwartes auf dem Campingplatz hat sich meine Abreise jedoch schon am frühen Morgen um eine Stunde verzögert. Um 8.30 Uhr ging es endlich los in Richtung Frankreich. Unterwegs komme ich durch einen Vorort von Oostende und stehe vor einer Straßensperrung. Es stellt sich heraus, dass hier heute Flohmarkt ist und neugierig schiebe ich das Fahrrad durch die Straßen. Unglaublich, wie viele Stände sich hier aneinander reihen. Im gesamten Ort herrscht Ausnahmezustand und jung und alt von nah und fern treffen sich auf der Straße. Hier wäre ich gerne noch länger geblieben, aber die Packtaschen lassen mir nicht viel Platz für spontane Einkäufe.

 

Mit der Grenzüberschreitung nach Frankreich verschwinden schlagartig die wundervoll ausgebauten Fahrradwege, an die ich mich in den letzten Tagen so sehr gewöhnt habe. Die Wege haben nun Schlaglöcher und ich muss immer wieder auf Straßen umsteigen, da keine Radwege mehr vorhanden sind. Da aus zeitlichen Gründen kein ausgiebiges Mittagessen möglich ist, schlinge ich gierig zwei Schokocroissants und ein Eclair hinunter und lege einen weiteren Sprint in Richtung Fähre hin. Besorgte Blicke auf die Uhr und der große Ehrgeiz die 14 Uhr Fähre noch zu bekommen erwecken neue Kräfte in mir und bringen mich zu unerwarteten Höchstgeschwindigkeiten. Mein vollgepackter LKW wird auf diesen Kilometern kurzzeitig zum Rennwagen, sodass ich wenige Minuten vor 14 Uhr am Fährterminal ankomme und der Dame an der Kasse, völlig außer Puste, Geld und Personalausweis auf den Tresen werfe. Ich bekomme nur noch ein Ticket für 16 Uhr, dafür aber auch zwei fest gedrückte Daumen, dass ich schnell genug bin um die 14 Uhr Fähre doch noch zu bekommen. Nach weiteren 3-mal Anhalten und Personalausweis vorzeigen fahre ich als letztes Fahrzeug auf die Fähre. Stolz und am Ende der Kräfte lasse ich mich mit einer Cola in der einen und einem Snickers in der anderen Hand auf einen Stuhl fallen und schwanke im Takt der Wellen von links nach rechts.

 

Bei strahlendem Sonnenschein sehe ich die Kreidefelsen von Dover schon aus weiter Ferne am Horizont leuchten. Dass sie von Minute zu Minute größer und höher werden gefällt mir dann aber so garnicht! Als ich von der Fähre rolle, stehen die Felsen vor mir wie eine unüberwindbare Wand. Zur wunderbaren Aussicht die mich oben erwartet gibt es allerdings nur einen Weg und so kämpfe ich mich Meter für Meter die steile Straße hinauf und sitze anschließend noch mindestens eine Stunde auf den Felsen und genieße die Aussicht. Einfach Traumhaft. Ganz ohne Worte.

 

Die Nacht verbringe ich auf dem ehemaligen Scout-Campingplatz in der Nähe des wirklich wunderschönen Ortes Deal. Mit 113km habe ich heute die längste und wohl härteste Etappe der Tour hinter mir und bin mir ganz sicher, dass ich heute keine Lust mehr habe den Kocher auszupacken. Nein, heute gibt es ausnahmsweise keine Frikandel mit Pommes Spezial sondern natürlich Fish'n'Chips von einer der zahlreichen Buden an der Strandpromenade.


Wenn du dein Zelt morgens aufmachst und über die Wiese aufs Meer schaust, dann kann der Tag eigentlich nur gut werden! Heute möchte ich über Canterbury in Richtung Rochester fahren. Der Familienvater im Zelt nebenan ist begeistert von meiner Tour und legt mir sehr ans Herz in der Küstenstadt Whitstable zu halten und mir den Hafen anzuschauen. Während er weiter über das Leben in London erzählt versorgt seine Frau mich mit warmen Pancakes. Besser kann der Tag nun wirklich nicht starten.

 

Heute fahre ich viel über Feldwege durch die "Gärten Englands", vorbei an riesigen Rapsfeldern in voller Blüte. Dabei warten einige gemeine Steigungen auf mich, sodass ich doch nicht ganz so zügig wie erwartet vorankomme. Mein rechtes Knie schmerzt nach wie vor bei jedem Tritt in die Pedale. Bergauf ist das besonders unangenehm. Die abwechslungsreichen Felder, verträumten kleine Dörfer, blühenden Wälder und  grandiosen Aussichten zaubern mir jedoch einen wundervollen Vormittag.

Leider nehmen diese tollen Strecken im Laufe des Tages mehr und mehr ab und ich muss häufiger auf kleine Landstraßen umsteigen und meinen Weg mit den Autos teilen. 


Nach einer Stadtrundfahrt durch Canterbury genieße ich meine Mittagspause im Park am Wasser und schaue den Touristen dabei zu wie sie sich über die Stour fahren lassen. Mit den vielen Gondeln wirkt das Städtchen wie ein grünes Venedig. Auch die Touristenmassen sind fast vergleichbar sodass ich mich schnell wieder aus dem Staub mache.

 

Den Nachmittag verbringe ich auf Empfehlung im Fischerort Whitstable, wo sich am Hafen eine Bude an die andere reiht. Neben Souvenirs gibt es überall Fisch, Austern und alles was das Meer sonst so hergibt. An mehreren Ecken sorgen Straßenmusiker für eine ganz entspannte Stimmung. Diese Kleinigkeiten, die einem auf der Reise immer wieder begegnen, sind einfach unglaublich schön.

 

Kurz vor Rochester wird es Zeit ein Nachtlager zu suchen. Tatsächlich habe ich erstmals das Problem, keinen Campingplatz zu finden, was mich aber auch nicht weiter stört, denn nach 7 Tagen in Schlafsack und Isomatte kann man durchaus auch nochmal ein Bett vertragen. Deshalb buche ich mich kurzerhand in einem Hotel ein und bekomme von der netten Dame an der Rezeption sogar ein Zimmer zugeteilt, in dem auch mein Fahrrad einen Platz hat. Glücklich falle ich ins große Doppelbett und stelle fest, dass so eine Matratze eine ganz wunderbare Erfindung ist.

Nach einem wirklich ausgiebigen All-You-Can-Eat-Frühstück ist mein Magen eigentlich wieder bereit für einen Mittagsschlaf. Ich checke trotzdem aus und schwinge mich auf das Fahrrad um die letzten 5km nach Rochester zu fahren. Eigentlich wollte ich mir dort nur kurz die Burg und die Kathedrale anschauen, aber ich habe in den letzten Tagen ja schon häufiger die Erfahrung gemacht, dass es immer anders kommt als man denkt. In Rochester erwartet mich der absolute Ausnahmezustand. Die Innenstadt ist gesperrt und voller Menschen. Das Sweeps Festival ist in vollem Gange und an jeder Ecke sind Bühnen aufgebaut! Die Weiterfahrt nach London verzögert sich demnach um weitere zwei Stunden, die ich vor den verschiedenen Bühnen verbringe. Nach einem wunderbaren Gespräch und einem gemeinsamen Erinnerungsfoto mit den Heart Collectors, die extra aus Byron Bay in Australien angereist sind, geht es dann endlich weiter in Richtung London.

 

Die Fahrt durch die Vororte macht mir keinen besonderen Spaß. Die Straßen sind vielbefahren und ich habe immer wieder Angst, dass mir der rechte Arm doch mal ausversehen von einem Autospiegel abgefahren wird. Deshalb bin ich sehr froh, dass ich gegen Abend endlich in London ankomme.



Nach 5 wunderbaren Tagen in London habe ich meine Lieblingsecken gefunden. Natürlich habe ich auch das Touristenprogramm hinter mir, allerdings genieße ich das "echte" Londoner leben doch wesentlich mehr.  Die verschiedenen Stadtteile sind beherrscht von einer unglaublichen Vielfalt an Kulturen, Gerüchen, Geschmäckern und vielen Läden die dazu einladen ein paar außergewöhnliche Dinge zu entdecken. Die kleinen Wochenendmärkte in Bethnal Green überzeugen mich voll und ganz! Ich habe vorher nirgends so eine große Vielzahl an Blumen und Pflanzen entdeckt. Wahnsinn! Auch der Chelsea Market und der Borough Market werden mit ihren vielen Düften und verführerischen Speisen eindeutig zu meinen Lieblingsorten. Ich könnte den ganzen Tag hier verbringen und würde am liebsten alles probieren. Der St. James Park und die vielen anderen Parkanlagen laden immer wieder zum Verweilen ein. Wenn du dort vorbeischaust solltest du auf jedenfall an ein paar Mandeln für die kleinen Eichhörnchen denken.

 

Nach vielen eindrucksvollen Tagen, wunderbaren Erlebnissen, Höhen und Tiefen habe ich mich entschieden von London aus wieder in die Heimat zu fliegen. Auch wenn die Tour eigentlich bis nach Schottland geplant war. Das Knie hat unter der dauerhaften Belastung keine Chance auf Besserung und mir fehlt eindeutig eine Begleitung auf der Tour. 

Erlebnisse werden einfach erst dann etwas Besonderes, wenn man sie mit jemand Anderem teilen kann.