New York, New York!

Groß, laut, bunt, hoch, voll... Das sind meine ersten Eindrücke, die mir die Stadt bisher geschenkt hat. Durch das klar strukturierte Straßennetz fällt die Orientierung in der Großstadt sehr leicht, sodass ich schon am ersten Tag nur noch sehr selten auf meine Stadtkarte geguckt habe. Wer ein klares Ziel vor Augen hat, findet das hier auch problemlos und schnell. Andernfalls lohnt es sich aber auch einfach durch die Straßen zu laufen und die vielen Eindrücke auf sich wirken zu lassen.

Beim Besuch des Time Square kam mir der heutige Regen ganz recht. Durch die nassen Straßen wirkt der ganze Platz durch vielfältige Spiegelungen noch bunter als sonst. 



Der Pier in Long Island City bietet eine überwältigende Aussicht auf die Skyline von Manhattan. Über den East River hinweg verschwimmt der Lärm der Stadt zu einem angenehmen, monotonen Hintergrundgeräusch. Das Hupen der Autos, die Baustellen und die Sirenen wirken dadurch viel erträglicher und werden von Möwengeschrei und dem Rauschen der Wellen überdeckt. Anschließend führte mich mein Weg nach Brooklyn, einem belebten Stadtviertel mit vielen kleinen Läden und den typischen brownstone houses. Am Fuß der Brooklyn-Bridge lädt ein großer, relativ neu entstandener Park mit vielen Sport-, Spiel-, und Ruheplätzen zum aktiv werden ein. Über die Brooklyn Bridge ging es für mich anschließend wieder zurück nach Manhattan.


Anstatt uns auf dem Time Square die Beine in den Bauch zu stehen und uns von den Menschenmassen erdrücken zu lassen, nutzten wir die Zeit das Jahr mit ein bisschen Bildung zu beenden. Das Museum of Natural History war aufgrund des Feiertags relativ leer. Trotzdem sollte man bei der Fülle von Ausstellung genügend Zeit mitbringen um sich alles anzuschauen.

Vom Brooklyn Bridge Park hatten wir abends eine wunderbare Aussicht über die gesamte Skyline. Mit einer großen Pizza auf dem Schoß war das der wohl tollste Ort um in New York in das Neue Jahr zu starten.

Ich wünsche euch für das Neue Jahr 2016 viele gute Vorsätze, Gesundheit, Erfolg und vor allem immer ein zufriedenes Lächeln im Gesicht!


Das ehemalige Industrieviertel Chelsea wurde über die letzten Jahre hinweg umfassend aufgewertet. In den einstigen Fabrikhallen befinden sich heute stilvoll eingerichtete Cafés und Künstlerateliers. Die Highline, eine stillgelegte Zugstrecke, wurde neu aufgewertet und als Fußgängerzone über den Straßen umfunktioniert. Die Highline endet schließlich im Meatpacking District, welches mit Orten wie dem Gansevoort Market ebenfalls zum verweilen einlädt. Wenig spektakulär aber irgendwie erstaunlich: Ich habe nach 5 Tagen New York heute tatsächlich die erste Tankstelle entdeckt. Bei dem regen Verkehr sollte man eigentlich davon ausgehen, dass es wesentlich mehr Tankstellen geben solle.

New York vereint alleine in Manhattan auf engem Raum viele verschiedene Kulturen. Beim Betreten der Straßen in Chinatown befindet man sich augenblicklich in einer anderen Welt. Kein wunder, denn bis heute sprechen nur weniger als 55% der Bewohner Englisch. Direkt im Anschluss an Chinatown befindet sich Little Italy.

Wenige Blocks entfernt klafft zwischen den Hochhäusern am Fuße des One World Observatory eine große Lücke. Das In Form von zwei großen Wasserfällen und uneinsichtig tiefen Löchern erinnert das 9/11 Memorial an die Anschläge von 2001. 



Was für ein Tag!

Morgens um 7 Uhr machten wir uns auf den Weg zu unserem Bus nach Washington wo wir nach 4 Stunden Fahrt herzlich von Katharina empfangen wurden. Gemeinsam starteten wir einen Spaziergang durch Washington, der sich im Laufe des Tages zu einem Gewaltmarsch entwickelte. Das Wetter war ganz auf unserer Seite und forderte uns regelrecht dazu auf, unsere Jacken, Mützen und Handschuhe schnell wieder auszuziehen. Da in Washington kein Gebäude höher als das Capitol sein darf, unterscheidet sich das Stadtbild ganz grundlegend von dem von New York. Ausgedehnte Parkanlagen und freistehende tempelartige Bauten stehen dabei in deutlichem Gegensatz zu den Hochhäusern New Yorks. Gegen 8 Uhr ging es nach der Besichtigung von Obelisk, White House, Capitol, Arlington Cemetery, und unzähligen Memorials wieder zurück nach New York.



Blauer, wolkenloser Himmel und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Die beste Ausgangslage um einmal über die Dächer von New York zu schauen. Von der 70. Etage des Rockefeller Center bietet sich ein atemberaubender Ausblick über die ganze Stadt.


Jedesmal wenn ich die Skyline sehe habe ich das Bedürfnis ein Foto zu machen. So langsam häufen sich die doppelten Fotos. Die Skyline ändert sich einfach nicht. Deshalb musste ich selber kreativ werden und habe zusätzlich mal die Taschenlampe ausgepackt.

Dabei ist das folgende Bild entstanden.

Gestern habe ich das sonnige Wetter dazu genutzt um einfach mal durch den Central Park zu laufen. Da es in den letzen Tagen, insbesondere Nachts, weit unter 0°C war, mussten auch die Enten und Gänse notgedrungen über den See laufen.